| 1121 | Erste urkundliche Erwähnung der um 1100 erbauten Burg Are |
| 1166 | Baubeginn der romanischen Pfarrkirche |
| 1246 | Burg Are gelangt mit der gleichnamigen Grafschaft an das Kölner Erzstift (Hochstaden’sche Schenkung) Das kurkölnische Amt Altenahr hatte in etwa die gleiche Ausdehnung wie die heutige Verbandsgemeinde (ohne Mayschoß, Rech u. Dernau) |
| 1343 | Baubeginn der Burg Kreuzberg |
| 1347 | Der Kölner Erzbischof Walram v. Jülich lässt Burg Are stark befestigen |
| 1613 | Bau der ersten Schule in Altenahr |
| 1686 | Zerstörung der Burg Kreuzberg durch französische Truppen |
| 1690 | Eroberung der Burg Are nach neunmonatiger Belagerung durch französische Truppen König Ludwigs XIV. |
| 1714 | Zerstörung der Burg Are durch kurkölnische Truppen |
| 1714 | Bau des kurkölnischen Amtshauses am Fuße der Burg Are |
| 1760 | Wiederaufbau der Burg Kreuzberg |
| 1788 | Amtsverwalter Philipp Anton Delhaes empfiehlt seinem Landesherrn, dem Kölner Kurfürsten Maximilian-Franz v. Österreich, den Anbau der Rebsorte Blauer Spätburgunder in der Lage „Altenahrer Eck“ |
| 1794 | Einmarsch französischer Revolutionstruppen; in der Folgezeit bleibt das linke Rheinufer bis 1815 französisches Staatsgebiet |
| 1815 | Altenahr gelangt nach dem Wiener Kongress an das Königreich Preußen |
| 1833 | Felsdurchstich des Straßentunnels in Anwesenheit des Kronprinzen Friedrich Wilhelm v. Preußen; nicht verwirklichte Entwürfe zum Tunnel stammten von den Baumeistern Carl-Friedrich Schinkel u. August Stüler |
| 1879 | Gründung der Winzergenossenschaft Altenahr |
| 1886 | Altenahr erhält Anschluss an die Ahrtalbahn |
| 1905 | 11 Hotels und Beherbergungsbetriebe existieren im Ort |
| 1927 | Bau der Naturschutz-Jugendherberge im Langfigtal |
| 1987 | Grundsteinlegung für die aufwendige Ortsumgehung der Bundesstraße 267 |
| um 1060 | Erbauung der Saffenburg, der ältesten Burganlage des Ahrtals; zur Grafschaft Saffenburg gehörten Mayschoss -mit Bongart u. Laach-, Dernau, Rech, das Kloster Marienthal, sowie zeitweise Bodendorf und Gelsdorf |
| 1104 | Adalbert v. Saffenberg stiftet das Kloster Rolduc in Kerkrade bei Herzogenrath |
| 1106 | Ersterwähnung des Ortes Mayschoß („Meinscozen“) |
| 1424 | Grafschaft Saffenburg fällt an die Grafen von Virneburg und anschließend an die Grafen von Manderscheid |
| 1593 | Grafschaft Saffenburg fällt an die Grafen von der Marck-Schleiden |
| 1646 | Grabmal der Gräfin Katharina von der Marck-Schleiden (+ 1645) aus schwarzem belgischem Marmor in der Mayschosser Pfarrkirche |
| 1704 | Zerstörung der Saffenburg durch Artilleristen der Jülicher Garnison |
| 1761 | Bildstock „Flucht nach Ägypten“ am Steinerberg, an der Grenze zu Rech |
| 1773 | Grafschaft Saffenburg gelangt zum Herzogtum Arenberg; die Burg ist noch heute im Besitz der fürstlichen Familie von Arenberg |
| 1829 | Zahlreiche Maler der Düsseldorfer Kunstakademie logierten bis 1845 im Gasthaus Lochmühle, um Landschaftsstudien im Ahrtal zu betreiben |
| 1868 | Gründung der Winzergenossenschaft Mayschoss, des ersten genossenschaftlich betriebenen Weinguts weltweit |
| 1984 | Ursula Maur aus Mayschoß wird Deutsche Weinkönigin |
| 150 | Römische Siedlungsspuren in Dernau (Plattengräber, Villa Rustica) |
| 893 | Ersterwähnung von Dernau im Urbar des Klosters Prüm |
| 1136 | Gründung des Klosters Marienthal durch die Grafen v. Saffenburg |
| 1587 | Heerführer Martin Schenk v. Nideggen plündert Dernau |
| 1646 | Kloster Marienthal wird von französischen Truppen niedergebrannt | |
| 1699 | Vollständiger Wiederaufbau des Klosters Marienthal |
| 1839 | Der in Paris tätige und aus Dernau stammende Kunstmaler Johann Josef Leyendecker malt einige Gemälde in der Dernauer Pfarrkirche |
| 1925 | Gründung der staatl. Weinbaudomäne im Kloster Marienthal |
| 1950 | Erstes Winzerfest in Dernau |
| 1960 | Baubeginn des Regierungsbunkers in ehemaligen Eisenbahntunneln der Ruhr-Mosel-Entlastungslinie aus der Zeit des I. Weltkriegs |
| 2004 | Schließung der Weinbaudomäne und Übernahme des Weinguts durch 4 örtliche Weinbaubetriebe aus dem Ahrtal | |
| 643 | Ersterwähnung des nach dem königlichen Vasallen Bodo benannten „Bodovilla“ |
| 1205 | Mit dem Bau der Landskone wird Bodendorf vom Sinziger Reichsgebiet abgetrennt und fällt an die Grafen von Sayn |
| 1227 | Bau der Burg Bodendorf |
| 1250 | Bodendorf fällt an die Herrschaft Saffenberg in Mayschoß |
| 1478 | Bodendorf gelangt, unter den Herren von Quadt, zur Herrschaft Landskron |
| 1798 | Bodendorf gelang an den Reichsfreiherrn von und zum Stein, der seinen Besitz |
| 1802 | an die Herren von Boos-Waldeck verkauft |
| 1859 | Fürst Otto v. Bismarck besucht den Dichter und Politiker Wolfgang Müller |
| 1925 | Beginn des Badebetriebs |
| 1930 | Anerkennung der von Josef Hardt entdeckten Mineralquelle als gemeinnützig |
| 1969 | Gemeindeauflösung und Zusammenschluss mit Sinzig |
| 1972 | Verleihung des Prädikats „Bad“ durch die rheinland-pfälzische Landesregierung |