Spätburgunder

Trauben vom Spätburgunder

Der Blaue Spätburgunder, auch Pinot Noir genannt, ist eine der ältesten und edelsten Rebsorten der Welt. Sein Name erzählt von seinem Charakter und seiner Herkunft: Die Reben, deren Trauben im Spätsommer dunkelblau einfärben, finden ihren Ursprung im Burgund. Dass der Spätburgunder über die Grenzen Frankreichs hinaus getragen wurde, ist wohl den Ordensbrüdern zu verdanken, denen der rote Wein als sinnbildliches Grundnahrungsmittel diente. Doch nicht allein die Symbolik des Weins machte die Reben so bedeutungsvoll für die Mönche, ebenso die wirtschaftliche Sicherheit, die ein gesegneter Weinanbau jedem Kloster bot.
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Frühburgunder

Trauben des Frühburgunders

Der Blaue Frühburgunder - Ein Mitglied der Burgunderfamilie, aus der Erfinderwerkstatt der Natur. Der Frühburgunder ist eine eigenständige Rebsorte und gehört zur Familie der Burgunder. Er entstand durch eine Laune der Natur, durch Mutation des Blauen Spätburgunders. Seine Weine bestechen durch ihre intensive rubinrote Farbe und ihren fruchtigen Charakter. Im Gegensatz zum großen Bruder, Blauen Spätburgunder, trägt der "Frühe" kleinere Früchte mit einer dickeren Schale. Entsprechend gering fallen die Erträge aus.
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Portugieser

Trauben des Portugiesers

Im Gegensatz zum Blauen Spätburgunder ist der Blaue Portugieser ein Vertreter der flotten und unkomplizierten Art: Er reift früh und ist ein angenehmer, säurearmer und süffiger Tropfen. "Schnelligkeit" beweist der Portugieser auch im Keller: Er ist schon Ende November/Anfang Dezember ein gut trinkbarer und harmonischer Wein.
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Regent

Trauben des Regents

Die Sorte Regent ist eine der wenigen Neuzüchtungen, denen eine rosige Zukunft vorhergesagt wird. Denn sie liefert feurige, beinahe südländische Weine. Doch mitunter gelingt es den Forschern, eine vielversprechende Rebsorte zu züchten. Die Sorte Regent gehört zu den wenigen erfolgreichen Züchtungen, denen eine rosige, ja glänzende Zukunft vorhergesagt wird. Dem Institut für Rebenzüchtung auf dem Geilweilerhof bei Siebeldingen in der Südpfalz gelang im Jahr 1967 die Kreuzung aus (Silvaner x Müller-Thurgau) x Chambourcin. Die französische, etwa 100 Jahre alte Sorte bringt den Resistenzanteil mit ein. Im Jahr 1995 erfolgte die Eintragung in die Sortenliste, im Jahr darauf die Zulassung für die Qualitätsweinproduktion.
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Dornfelder

Trauben des Dornfelders

Längst ist die Neuzüchtung von vor 50 Jahren zu einem deutschen Rotweinklassiker gereift und erfreut sich seit Jahren einer immensen Nachfrage. Der Dornfelder ist die erfolgreichste deutsche Neuzüchtung bei den Rotweinsorten. Es dauerte einige Jahre, bis sich die Sorte unter den Winzern etablierte. Es handelt sich um eine robuste, wenig anfällige Rebsorte. Sie neigt, lässt man ihrem Wachstumsdrang freien Lauf, zu hohen Erträgen. Deshalb schneiden viele Winzer zu Beginn der Reifeperiode einige Trauben ab, um den Ertrag zu reduzieren und damit die Konzentration der Inhaltsstoffe auf die verbleibenden Trauben zu unterstützen.
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Domina

Trauben des Dominas

Die Riege der meistgepflanzten "Roten" an der Ahr komplettiert die Domina-Traube. Eine Neuzüchtung aus Spätburgunder und Portugieser trägt diesen wohlklingenden Namen.

Relativ bescheiden im Anspruch an Boden und Klima bringt sie es dennoch zu einem bukettreichen, qualitativ hochwertigen und vollmundigen, eleganten Rotwein.
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Acolon

Trauben des Acolons

Die Rotweinsorte Acolon hat sich innerhalb weniger Jahre einen Platz im deutschen Rotweinsortiment erobert.

Bereits 1971 gelang den Rebenzüchtern die erfolgreiche Züchtung aus Lemberger x Dornfelder. Aber erst zu Beginn dieses Jahrhunderts kam die Sorte auf bald 100 ha an 500 Standorten in den Versuchsanbau. Inzwischen wird sie auf mehr als 450 ha Rebfläche angebaut.
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Dunkelfelder

Trauben des Dunkelfelder

Die Rebsorte liefert farbintensive und kräftige Rotweine. Der Dunkelfelder ist besonders interessant zu Wild und verschiedenen Käsearten.
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Riesling

Trauben des Rieslings

Der Riesling wächst in allen deutschen Anbaugebieten und nimmt an der Ahr eine Rebfläche von 46 Hektar in Anspruch, das entspricht 8,2 % der bestockten Rebfläche. An der Ahr schmeckt er besonders rassig und pikant. In wunderbarer Weise trägt er seinem Charakter Rechnung, ist spritzig und lebendig. Die Winzer schätzen den Riesling schon wegen seiner "Nehmerqualitäten". Die kleinen Beeren stecken einiges an Trockenheit und Frost weg. Was sie im Glase wieder "austeilen", hat den legendären Ruf deutscher Weißweine begründet. Vor dem ersten Schluck ist bereits die Nase entzückt: Ein großer Riesling hat ein überwältigendes Bukett, das an Pfirsiche erinnert.
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Müller-Thurgau

Trauben des Müller Thurgau

Professor Hermann Müller aus dem Schweizer Kanton Thurgau verdankt sie ihre Existenz und ihren Namen. Müller, der von 1850 bis 1927 lebte, züchtete in der Forschungsanstalt Geisenheim diese Rebsorte. Neuere Genuntersuchungen deuten zweifelsfrei darauf hin, dass ihm dies durch eine Kreuzung von Riesling x Madeleine royale gelang. In der schweizerischen Forschungsanstalt Wädenswil wurde die Sorte weiterentwickelt und 1913 nach ihrem Züchter benannt. Das Synonym Rivaner ist eine Kurzfassung der Worte Riesling und Silvaner. Diese beiden Sorten sah man lange Zeit als Eltern des Müller-Thurgau an.
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Kerner

Bilder des Kerners

"Glückskind" einer gelungenen Kreuzung aus Trollinger und Riesling ist der Kerner, dessen Name von dem schwäbischen Dichter Justinus Kerner (1786-1862) "geliehen" ist. Anfang der siebziger Jahre freundeten sich die Winzer und Verbraucher mit der markanten Neuzüchtung an. Ausgehend von der Pfalz verbreitete sie sich in allen deutschen Anbaugebieten und wird auch im Ausland zu Versuchszwecken angebaut.
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Grauburgunder

Trauben des Grauburgunders

Die Sorte ist eine Mutation des Blauen Spätburgunders und in Deutschland unter dem Synonym Ruländer bekannt. Die frischen, feinfruchtigen, vorwiegend trocken ausgebauten Grauburgunderweine erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit.
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Weißburgunder

Trauben des Weißburgunders

Der Weiße Burgunder entstand aus einer Mutation des Grauen Burgunders. Das Bukett und der Duft des Weißen Burgunders sind zart und eher verhalten. Er präsentiert sich feinfruchtig und sehr elegant.
Auch die Ansprüche des Weißburgunders an Boden und Klima deuten auf die Verwandtschaft mit dem Spätburgunder hin. Diese Ansprüche sind hoch: bevorzugt werden warme, möglichst tiefgründige und kräftige Böden sowie exponierte, trocken-warme Lagen. Die Sorte bereitet im Anbau wenig Probleme und kann durch eine lange Reifezeit hohe Mostgewichte erreichen.
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