Bad Neuenahrer Heilwasser

Bild einer Heilwasser Flasche

Naturrein sprudelt das Bad Neuenahrer Heilwasser aus tiefer Quelle an die Oberfläche. Es ist besonders reich an wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen, deren Wirkung wissenschaftlich nachgewiesen ist.

Im Jahr 1861 wurde in Bad Neuenahr der „Große Sprudel“ erbohrt und hat als „ortsgebundenes Heilmittel“ den Weltruf des Bades begründet. Bis heute sorgt er als sanftes Heilmittel für tägliches Wohlbefinden.

Bad Neuenahrer Heilwasser ist eine Natrium-Magnesium-Hydrogencarbonat-haltige Quelle. Sie hat darüber hinaus einen hohen Gehalt an natürlich gebundener Kohlensäure. Diesem hohen Gehalt an Kohlensäure und der natürlichen Temperatur von ca. 34° C ist es zu verdanken, dass besonders viele Mineralien und Spurenelemente aus den tiefen Gesteinsschichten im Wasser gelöst werden.

Regelmäßiger Genuss des Bad Neuenahrer Heilwassers kann besonders für die Verdauungsfunktion und die Harnwege förderlich sein. Es regt die Verdauungsfunktion an und kann bei Appetitmangel helfen. Auch auf die Harnausscheidung hat es positiven Einfluss und kann somit bei Harnwegserkrankungen die Heilung unterstützen.

Den Flyer zum Heilwasser finden Sie hier.


Apollinaris

Bild des Apollinaris Brunnens

Seit dem 1852 in den Weinbergen die Thermalquelle, benannt nach dem Schutzpatron des Weines Apollinaris, entdeckt wurde,  entwickelte sich Bad Neuenahr bis heute zu einem der bekanntesten Heilbäder in Deutschlands. 

Bereits im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Quellen in und um Bad Neuenahr entdeckt und erbohrt. Ihrer positiven Wirkung auf die Gesundheit
verdankt das Heilbad seine Berühmtheit. Als „The Queen of Table Waters“ ist das Neuenahrer Mineralwasser Apollinaris weltberühmt.
Viele Ahrtaler fahren regelmäßig in den Ortsteil Heppingen, um sich das quellfrische Wasser abzufüllen. An der öffentlichen Zapfstelle sprudelt
es mit seinem natürlichen Kohlensäure- und Eisengehalt aus dem Hahn.

Einen interessanten Beitrag über die Entstehung von Apollinaris in Bad Neuenahr-Ahrweiler finden Sie hier.

 


Der Große Sprudel

Bild des Großen Sprudels

Als erster und einziger Kurpark in Rheinland-Pfalz erhielt der Kurpark Bad Neuenahr 2015 das Gütesiegel 'Park im Kurort' des Deutschen Heilbäderverbandes e.V. Der Kurpark bildet das Zentrum der weitläufigen Parkanlagen von Bad Neuenahr. Ihn zeichnen neben seinem alten Baumbestand und bunten Blumenbeeten auch der Kneippbereich und die historische Trinkhalle aus. Zahlreiche wertvolle Minerale, Spurenelemente sowie gelöste und freie Kohlensäure prägen den Geschmack und den heilenden Wert der staatlich anerkannten Heilquelle. Das Heilwasser entstammt dem 1861 gebohrten „Großen Sprudel“, der einer Tiefe von 95 Metern entspringt und sein 36 Grad warmes Wasser in einer bis zu 10 Meter hohen Fontäne an die Oberfläche befördert. Das Heilwasser ist insbesondere zur Anregung der Verdauungsfunktionen sowie zur Förderung der Harnausscheidung bei Harnwegserkrankungen empfehlenswert.
Die hervorragende Wirkung des Heilwassers überzeugt jährlich auch tausende von Badegästen. Die Thermalwasserquellen der inmitten des Kurviertels gelegenen Ahr-Thermen in Bad Neuenahr bieten Entspannung und Erholung. Durch die natürliche Wärme des kristallklaren, kohlensäurereichen Wassers mit 31 Grad Celsius wird die Haut prickelnd belebt und die Muskulatur gelockert.


Die Ahr - Lebensader des Ahrtals

Bild der Ahrmündung bei Kripp

Die Quelle der Ahr liegt in Blankenheim – der prägende Fluss des Ahrtals entspringt im Kellergewölbe eines alten Fachwerkhauses von 1726. Aus der kleinen Quelle sprudeln nur sechs bis sieben Liter pro Sekunde in den zunächst unterirdisch verlaufenden Fluss. Hinter dem Blankenheimer Schlossweiher fließt die Ahr oberirdisch und nimmt ihren rund 90 Kilometer langen Weg durch das romantische Ahrtal bis sie bei Sinzig in den Rhein mündet.
Von den 42 Nebenflüssen des Rheines ist die Ahrmündung als einzige in einem weitgehend naturnahen Zustand. Die aktuell abgeschlossene Renaturierung der Auenlandschaft des Mündungsgebietes schafft einen neuen Lebensraum für seltene und bedrohte Tiere und Pflanzen. So brachte die Verbesserung des Gewässerbettes das seltene und gefährdete Bachneunauge zurück in die Ahr. Außerdem erobern viele geschützte Vogelarten wie der Flussregenpfeifer, die Wasserralle, die Beutelmeise oder der Wachtelkönig, die vielfältig strukturierten Uferzonen zurück.



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