AhrSteig Etappe 3: Aremberg bis Insul (18,7 km)

Aremberg

schwer


Schwierigkeit

18,9 km


Strecke

5:50 h


Dauer

710 hm


Aufstieg

1,040 hm


Abstieg

Überblick

Aremberg - Schlossruine Arenberg - Eichenbach - Bläke Fritz - Streitenau - Schornkapelle - Freilichtbühne - Schuld - Insul

Steil bergan geht es zur Schlossruine Arenberg – mit 623 Metern der höchste Punkt des gesamten Ahr- Steigs. Über steile Waldpfade erreicht man Eichenbach. Durch den Eichenbacher Forst und nach Überquerung der Ahr folgt ein knackiger Anstieg über versteckte Pfade zu spektakulären Felspassagen und entlang schroffer Sandsteinwände nach Schuld. Ein Abstecher zur Schornkapelle sowie zur Freilichtbühne lohnt. Weiter über Forstwege, hinauf zu dem beeindruckenden Felsmassiv der Spicher Ley mit imposanten Blicken auf das Ahrtal führt die Route über den letzten Etappen-Anstieg durch Wälder und Wiesen hinab nach Insul mit der Hahnensteiner Mühle.

Wegbeschreibung

Gleich zu Beginn erwartet uns der verheißungsvolle Anstieg auf das Plateau des Arembergs, einer der höchsten erloschenen Vulkane der Eifel. Nur noch überwucherte Mauerreste, Gräben und eine geheimnisvolle Allee lassen erahnen, dass hier einmal eine mächtige Schlossanlage auf der Kuppe des Berges thronte. Der – meist verschlossene – Aussichtsturm stammt aus einer späteren Epoche. Den Schlüssel dazu gibt es im Ort. Ganz in der Nähe des Turms verlassen wir das Plateau auf einem schmalen Steig. Unter unseren Füßen spüren wir das alte Gestein ehemaliger Burgmauern. Sobald wir auf einen Waldweg stoßen, geht es nun stetig bergab bis hinab nach Eichenbach. In dem kleinen malerischen Ort besuchen wir die Sandsteinskulptur des Bläke Fritz. Die Schlagfertigkeit dieses für seinen Humor im ganzen Ahrtal bekannten Kesselflickers ist in etlichen Anekdoten erhalten. An der Kapelle der 14 Nothelfer vorbei geht es nun hinauf auf die Hochfläche der Mertesnück. Linkerhand erfreut sich das Auge an den bewaldeten Hügeln oberhalb des Dreisbachtals. Und schon tauchen wir wieder in den Wald ein. In weiten Kehren schaffen wir den Abstieg hinunter ins Tal der Ahr, die wir bei dem kleinen Weiler Streitenau überschreiten. Hier beginnt nun eine der schönsten, weil abenteuerlichsten Strecken des AhrSteigs. Nach einem knackigen Anstieg in der Schulder Hardt schlängelt sich unser Pfad am teilweise steilen Hang über leicht ausgesetzte Felsklippen und an senkrechten Sandsteinwänden entlang. Wir erreichen das idyllisch im Talkessel gelegene Örtchen Schuld. Abseits des Weges locken das Freilichttheater und die Schornkapelle. Jetzt ist es Zeit für eine Einkehr in einem der freundlichen Lokale. Nach der Erholungspause spazieren wir am Ahrufer entlang hinaus auf einen Weg, von dem wir einen schönen Blick auf die weite Ahrschleife haben, die den alten Ortskern umgibt. Genug der Abenteuer? Bei Weitem nicht. Noch einmal geht es konditionsfordernd durch den Buchenwald bergauf, bis wir das abenteuerliche Felsareal der Spicher Ley erklommen haben. Von hier fällt unser Blick nach Westen auf das Grün der umgebenden Wiesen. Im Hintergrund grüßt der Aremberg, von dem wir am Morgen gestartet sind. Ein letztes Mal berühren wir den Ortsrand von Schuld, dann geht es wieder hinein in die Waldlandschaft, bis wir kurz vor Insul zum Ahrufer absteigen, das uns hier ebenfalls mit mächtigen Sandsteinklippen am gegenüberliegenden Ufer begrüßt. Auf der Ufereinfassung der ansonsten weitgehend naturbelassenen Ahr erreichen wir das Örtchen mit dem seltsam klingenden Namen. Er leitet sich vermutlich von Insel ab, denn der Ort soll früher einmal von einem Seitenarm der Ahr umflossen worden sein. Beeindruckend schön ist die liebevoll instandgesetzte Steinbrücke über den Fluss.


Streckeninfo

  • Fernwanderweg
  • Kultur Highlight
  • Botanische Highlights
  • Geologische Highlights
  • Einkehrmöglichkeit
  • aussichtsreich

Parkplatz am Gemeindehaus in der Schulstraße. Wanderparkplatz am Ortseingang aus Richtung Antweiler sowie auf dem Wanderparkplatz in Aremberg, an der Kapelle in Eichenbach und in Schuld an der Kirche.
A 61 von Norden: Meckenheimer Kreuz,weiter auf A 565 übergehend auf B 257 über Altenahr, Richtung Adenau/Nürburgring bis Dümpelfeld, dort rechts auf der L 73 über Antweiler nach Aremberg.

A 61 von Süden: Abfahrt Wehr; Richtung Nürburgring an der Hohen Acht über die L 10 Richtung Adenau und dann weiter auf der B 257 bis Dümpelfeld, dort links auf der L 73 über Antweiler nach Aremberg.

A 1 von Köln: Bliesheimer Kreuz auf der A 1 bis Autobahnende, weiter auf der L 304 bis Freilingen, dann links nach Lommersdorf und weiter nach Aremberg.

Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
Oberstr. 8
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel: 0049 2641 9171-0
Fax: 0049 9171 9171-51
E-Mail: info@ahrtal.de
Internet: www.ahrtal.de

 

Hier geht es zu Etappe 2 und Etappe 4

Unterwegs und am Etappenziel gibt es reichlich Einkehr-, aber auch Übernachtungsmöglichkeiten.

Auf dem Weg gibt es steile Anstiege und tolle Felspassagen.

 

Trittsicherheit auf den Felspfaden um die Schulder Hardt.

AhrSteig Wandern - Topografische Wanderkarte 1 : 25 000

ISBN 978-3-942779-19-7

Festes Schuhwerk ist zu empfehlen

Wanderführer AhrSteig:

EAN: 9783934342620

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