Was du im Ahrtal nach der Flut schon wieder erleben kannst, haben wir dir hier zusammengestellt.
Auf Waldwegen und Aussichtstürmen in Bad Neuenahr
Von der Willibrorduskirche in der Willibrordusstraße in Bad Neuenahr
mittel
Schwierigkeit
14,9 km
Strecke
4:22 h
Dauer
467 hm
Aufstieg
470 hm
Abstieg
Überblick
Die Wanderung verläuft durch offenen Mischwald auf abwechselungsreichen Wegen über die Höhen im Süden der Kurstadt. Die auf dem Weg liegenden Aussichtstürme auf dem Steckenberg (371 m) und dem Neuenahrer Berg (340 m) bieten ein schönes Rundum-Panorama auf das Ahrtal, die Grafschaft und die Rheinhöhen.
Die Wanderung enthält einige moderate An-/Abstiege (siehe Höhenprofil)
Wegbeschreibung
Von der Willibrordusstraße wandert man gegenüber der Kirche rechts auf schmalem Bitumenweg („Bischofsweg“) am Friedhof entlang aufwärts bis zur Landstraße L83. Gegenüber geht es rechts neben der Bank auf dem Bischofsweg weiter bergan in Richtung Steckenberg. Am Wanderparkplatz vorbei folgt man links dem Schild Kletterpark leicht aufwärts bis zur Schutzhütte an der Paradieswiese und dem Zugang zum Wald-Kletterpark (220 m, 1,2 km). Hier trifft man auf den AhrSteig, dem nun für eine kurze Strecke geradeaus gefolgt wird: zuerst an der Wiese entlang, dann rechts auf dem Bitumenweg aufwärts. Wo der AhrSteig links aufwärts abzweigt, geht der Wanderweg geradeaus weiter und nach kurzer Strecke wird der Osteifelweg des Eifelvereins erreicht (290m, 1,9 km), dem nun nach rechts zum Steckenberg (371 m, 3,5 km) gefolgt wird. Der kurze Aufstieg auf den Aussichtsturm wird mit einem schönen Ausblick auf Bad Neuenahr und hinüber zur Grafschaft und auf die Rheinhöhen belohnt.
Vom Turm aus wird weiter dem Osteifelweg geradeaus gefolgt. Nach 200 m führt links ein Pfad zur Klimastation ab, der früheren Luftheilstation des Kurbads. (Am Wochenende Möglichkeit zur Einkehr).
Auf dem weiteren Weg erreicht man bald einen breiten Querweg (gegenüber die Bloser Hütte), auf dem es halblinks weiter geht und nach 1 km die Landstraße L83 erreicht wird(4,9 km). Dieser folgt man nach rechts und biegt nach 100 m rechts in den Waldweg ein. An der folgenden Weggabelung wird der Osteifelweg verlassen und auf dem linken schmalen Weg parallel zur Straße weiter gewandert. Dieser von Ilex-Büschen gesäumte Weg mündet in den Ahr-Venn-Weg ( < , 11 ) des Eifelvereins, dem jetzt nach links gefolgt wird. Nach Queren der Landstraße L 83 geht es geradeaus weiter und bald bietet sich bei einem Bildstock eine kleine Bankgruppe zur Rast an (360 m, 6,2 km). Ein "Schmökern" in den dort untergebrachten Wanderbüchern ist recht kurzweilig.
Nach weiteren 1,8 km zweigt man vom Ahr-Venn-Weg ( < , 11) halblinks auf den breiten Waldweg (A4) ab . Nach kurzer Strecke erreicht man eine 4-Wege-Verzweigung (300 m, 8,3 km). Unmittelbar davor befindet sich rechts das Georgius (Schreiber)-Kreuz, ein Basaltkreuz von 1747. Hier biegt man halblinks vom A4-Weg auf einen unmarkierten Waldweg ab (Schild Zum Idienbachtal, Schossgraben).
An der nächsten Gabelung geht es rechts abwärts und bald läuft der Weg oberhalb des tief eingeschnittenen Schossgrabens entlang; er endet am Fahrweg im Idienbachtal, wo es rechts auf Weg R1 weiter geht. An Fischteichen und einem Haus vorbei trifft man kurz dahinter auf den AhrSteig (120 m, 10,2 km), dem jetzt nach links über den Bach gefolgt wird. Beständig ansteigend führt diese AhrSteig-Markierung bis zum Neuenahrer Berg (340 m, 12,8 km).
Kurz vor dem Gipfel sind Reste des Burggrabens der früheren Burg Neuenahr sichtbar. Sie war eine um 1225 von Graf Otto von Are-Nürburg erbaute Höhenburg. Sie wurde 1372 auf Befehl des Erzbischofs von Kurköln durch die Bürgerschützen von Ahrweiler zerstört. Oben auf dem Plateau laden Bänke zur Rast ein und vom Aussichtsturm Langer Köbes gibt es eine herrliche Fernsicht auf das Ahrtal, Landskrone, den rechtsrheinischen Höhen mit dem Siebengebirge (dem markanten hellen Hotelgebäude). Bei guter Fernsicht ist der Kölner Dom zu sehen.
Für den letzten Wegabschnitt folgt man wieder dem Osteifelweg, der vor dem Turm auf schmalem Pfad in mehreren Windungen am Vulkankegel entlang schnell abwärts führt. Dabei wird der Fahrweg zum Neuenahrer Berg und die L 83 gequert und bald die Willibrordusstraße und der Ausgangspunkt an der Kirche erreicht.

Streckeninfo
- Wieder für Dich da
- Wanderweg
- Rundtour
- Familienfreundlich
- aussichtsreich
Bei Bewirtschaftung (siehe Hinweisschilder) empfiehlt sich eine Einkehr in der "Klimastation" mit zünftiger "Hüttenkost".
Im Frühjahr ist der Boden im Idienbachtal bedeckt mit den Blüten von Buschwindröschen, Vinca und Scharbockskraut.
Karte des Eifelvereins Nr. 9 "Das Ahrtal" 1:25.000
Festes Schuhzeug und wetterfeste Kleidung sind erforderlich. Leichte Rucksackverpflegung (Getränke) wird empfohlen.
Weitere Touren
im Ahrtal